Website-Icon Resilienzförderung – Regine Schmitz

„Wie ich wurde, was ich bin. Mein Weg zur Resilienztrainerin und Glücksbotschafterin“

Inhaltsverzeichnis

Ich habe diesen sehr persönlichen Blogartikel geschrieben, um meinen Lebensweg aufzuzeigen, der mich zur Resilienztrainerin und Glücksbotschafterin werden ließ. Meine Wertvorstellungen, verschiedene Erfahrungen mit Umbrüchen und in bestimmten Momenten in meinem Leben haben mich letztlich dazu gebracht, Änderungen in meinem Leben vorzubereiten. Die Übernahme der Kindergottesdienstgestaltung oder die Leitung einer Jugendgruppe, der Neubeginn nach der Trennung von meinem ersten Mann oder der Mut, Leitungsaufgaben zu übernehmen beispielsweise haben mir im Rückblick aufgezeigt, dass eigene Glaubenssätze mich oft in der Gegenwart blockiert haben. Trotzdem habe ich mich immer wieder den aktuellen Herausforderungen gestellt und bin mutig vorangegangen. Ich kann mir alles zutrauen, denn diese Hürden habe ich ja in der Vergangenheit auch geschafft. Ich kann mich auch nach schwierigen Lebenssituationen wieder selbst aufrichten. Das ließ mich nach und nach mutiger werden, denn aus jeder Herausforderung konnte ich etwas lernen. Ich durfte wachsen. Ich freue mich auch jetzt wieder sehr darüber, noch einmal einen Neustart zu wagen mit Arbeitsinhalten, für die ich brenne. Diesen Weg hatte ich mir vorher gut überlegt und geplant. Denn mein Ziel ist es, im letzten Lebensabschnitt nicht bereuen zu müssen, meinem eigenen Herzensthema nicht gefolgt zu sein. Ich bin jetzt meinem Herzensruf gefolgt, um Menschen zu unterstützen. Sie sollen früher als ich es getan habe, eine Lebensbilanz ziehen können, um ihr Wohlfühlglück in jüngeren Jahren zu erreichen. Auf diesem Weg unterstütze ich die Menschen, damit sie ihre eigenen Glaubenssätze aufspüren und negative durch positive ersetzen. Ich teile ihnen wertvolle Botschaften mit und ermutige sie dazu, an sich selber und an ihre eigene Wirkung zu glauben. Ich zeige ihnen Wege auf, die es ihnen ermöglichen, aus dem Hamsterrad auszusteigen. Ich inspiriere sie dazu, ihren Herzensweg zu finden und zu gehen. Das alles kann ich als Resilienztrainerin und Glücksbotschafterin umsetzen. Das macht mich glücklich.

Die wertvolle Inspiration, Begleitung und Unterstützung zur Realisierung meines ersten Blogartikels erhielt ich von Judith Peters während des Boom Boom Blogs 2022. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken ❤️. https://www.sympatexter.com/ https://www.sympatexter.com/boomboomblog

  1. 1973 : Juchhu – Ich darf den Kindergottesdienst gestalten
Meine Konfirmation

Das war – nach meiner Konfirmation – eine erste Herausforderung in meiner Kindheit, die mit einer Unterrichtsvorbereitung – in diesem Fall für kleine Kinder, zu tun hatte. Wie gerne ich diese Aufgabe übernommen habe. Obwohl ich in der Schule häufig in mündlicher Mitarbeit eher zurückhaltend war. Glaubenssätze wie z.B. „Vielleicht ist meine Antwort verkehrt und ich blamiere mich.“, „Alle Anderen könnten mich dann auslachen“ oder ähnliche Vorstellungen standen mir oft im Weg und verhinderten, dass ich mich trauen könnte, ein Risiko einzugehen. Hier aber nicht, denn hier fühlte ich mich sicher und wohl. Ich bin darin aufgegangen. https://www.versoehnungskirche-neumuenster.de/gemeinde/kirche.html

  1. 1974 : … und nun auch noch eine Jugendgruppe leiten ?
Unten rechts bin ich – schon immer mit vielen Kindern und Jugendlichen, hier : aus meinem näheren Umfeld

Mit 16 Jahren bat mich der Pastor unserer evangelischen Gemeinde, an einem Jugendgruppenleiter-Lehrgang teilzunehmen. Sehr gerne war ich dabei und die Inhalte bereiteten mir viel Freude. Nach dem Abschluss wurde mir die Leitung der Jugendgruppe übertragen. Unweit der Kirche lebten – pädagogisch betreut – sogenannte, damals im Ort als „schwer erziehbare Jugendliche“ betitelte junge Leute, die zu einer Vielzahl das Angebot der kirchlichen Jugendgruppe annahmen. Für die Jugendlichen war ich nun während der Freizeitangebote eine Ansprechpartnerin. Diese Aufgabe hatte mich damals sehr berührt, weil ich erstmals mit sehr schwierigen familiären Themen in Berührung kam. Das hat später großen Einfluss auf meine Berufswahl genommen.

  1. 1976 : Warum darf ich mir meinen größten Berufswunsch nicht erfüllen?
Ich träumte davon, Diakonin zu werden

Fast täglich war ich in unserer Gemeinde und wirkte mit – als Kindergottesdiensthelferin, als Jugendgruppenleiterin, als Unterstützerin im Jungscharkreis, im Chor, im Gitarrenkreis und bei den Veranstaltungen für die Senioren. Als die Berufswahl anstand, teilte ich meinen Eltern mit, dass ich gerne Diakonin werden möchte. Meine Mutter forderte mich stattdessen auf, mich beim Wirtschaftsgymnasium zu bewerben, um das Abitur zu machen, damit ich anschließend bei Bedarf studieren könne. Oh mein Gott, Mathe und Wirtschaftskunde als Hauptfächer. Das waren nicht unbedingt meine Lieblingsfächer. Aber es half nichts, ich musste meine Bewerbung schreiben. Schließlich teilte ich meinen Eltern mit, dass ich mir alternativ zu meinem Herzenswunsch Diakonin zu werden, auch den Beruf der Krankenschwester vorstellen könne, weil ich hier ebenfalls Menschen helfen kann. Das passte aus meiner Sicht eher zu meiner inneren Haltung und zu meinem Glauben. Schließlich willigte sie ein. Ich durfte mich für den Beruf der Krankenschwester bewerben. Gerne hätte ich die Ausbildung in einem psychiatrischen Krankenhaus für langzeiterkrankte Menschen, absolviert. Ich wollte mich besonders der Menschen annehmen, die damals in unserer Gesellschaft in eine sog. Randgruppe eingestuft wurden und keine Lobby hatten. Letztlich habe ich in einem Allgemeinkrankenhaus gelernt, um anschließend zusätzlich weitere Einsatzmöglichkeiten zu haben. Nach der Ausbildung wurde ich zuerst wunschgemäß in der Fachabteilung für Psychiatrie / Neurologie eingesetzt. Dort habe ich meine ersten Berufsjahre auf einer geschlossenen Station sehr gerne verbracht, weil es eine sinnstiftende Aufgabe für mich war. https://www.friedrich-ebert-krankenhaus.de/

  1. 1983 : Nanu, ICH soll Führungskraft werden ? Ernsthaft ?
Ich wollte doch eigentlich an der Basis arbeiten – allerdings könnte ich als Leitung endlich so Vieles nach meinen Vorstellungen und Werten verändern

Schon nach wenigen Berufsjahren wurde ich in der damaligen Klinik der Christian-Albrechts-Universität (jetzt : UKSH – Universitätsklinikum Schleswig-Holstein) gebeten, meine Tätigkeit in der Position der Stationsleiterin fortzuführen. Schon wieder war ich überrascht, dass mir die damalige Oberschwester diese Aufgabe übertragen wollte. Darüber musste ich erstmal eine Nacht schlafen, mit meiner Familie sprechen und nachdenken. Was wäre, wenn ich dann all das, was mir bisher nicht gefiel, ändern könnte ? Durch die Kompetenzerweiterung könnte ich – neben der Verantwortlichkeit für einen reibungslosen Ablauf – meine Wertvorstellungen besser in die Teamhaltung integrieren. Ich wollte Gutes bewirken – dass es meinen Patienten und meinen Mitarbeitenden gut geht, dass sie sich wohlfühlen, gerne zur Arbeit kommen, dass jedes Teammitglied Vorschläge unterbreiten kann – was damals noch nicht üblich war. Also willigte ich ein und eine neue Zeit begann für mich. https://www.uksh.de/

  1. 1985 : Trennungserfahrung

Das verflixte siebente Ehejahr hat in meiner ersten Ehe zur Trennung geführt. Wir haben es damals nicht geschafft, zusammenzubleiben, weil wir uns in unterschiedliche Richtungen weiterentwickelt hatten. Unsere Tochter war noch kein Jahr alt, als ich das erstemal die neue Freundin meines ersten Mannes kennenlernte. Von jetzt auf gleich, AUS !?!. Ja, unwiderruflich. Da ich von der Meldung ziemlich überrascht worden bin und danach kein richtiges Gespräch mehr zustande kam, habe ich es entschieden. Ich suchte mir kurzentschlossen eine Wohnung, schnappte mir unser Kind und – weg waren wir, ohne „wenn und aber“.

  1. 1985 : Nun werde ich auch noch eine alleinerziehende Mama sein
Mein „Ein und alles“ – Wir schaffen das 🚀💃🎈 – Yeah 👍

Ich habe ein kleines Nest für meine Tochter und mich geschaffen, so dass wir es gemütlich hatten. Nach und nach habe ich mich an die neue Situation gewöhnt und einen guten Tagesablauf für uns beide einrichten können. Meine Eltern haben mich dabei unterstützt, indem ich Denise an meinen Dienstwochenenden zu ihnen bringen durfte. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Als sie größer wurde, sangen wir gemeinsam im Auto häufig ganz laut unseren Kraftquellen-Song „Neue Männer braucht das Land …“ von Ina Deter mit. Hoffentlich habe ich sie damit nicht zu negativ beeinflusst 😁. Darauf folgte unser Spruch „Die „Bachmans“ kommen – aus dem Weg !!!“ Das symbolisierte damals unsere gemeinsame Power und Stärke : „Wir beide können alles schaffen!“

  1. 1991 : Pflegedienstleitung eines Krankenhauses

1991 absolvierte ich dann den 2-jährigen Vollzeitlehrgang „Pflegedienstleitung eines Krankenhauses“, der uns auch zum Einsatz als Einrichtungsleitung befähigte. Diese Aufgabe übte ich dann auch 20 Jahre lang aus. Zunächst als stellvertretende Pflegedirektorin mit mehr als 30 nachgeordneten Teams und danach als Pflegedienstleiterin. Erst 10 Jahre im Krankenhaus und 10 weitere Jahre in Seniorenpflegeeinrichtungen, immer auch verbunden mit der Übernahme qualitätssichernder Aufgaben.

https://www.sana.de/regiokliniken https://www.tabea.de/angebotsseiten/servicewohnen-hamburg/

  1. 1999 : Noch einmal eine Ehe wagen ? – Ich trau mich
Wir haben uns getraut 🎉💐

Mein jetziger Mann hatte es anfangs „nicht so leicht mit mir“, denn heiraten wollte ich eigentlich nicht noch einmal. Schlechte Erfahrungen aus früherer Zeit hielten mich davon ab. Einige Jahre später folgte noch ein Antrag, den ich annahm. Und jetzt sind wir schon seit 31 Jahren ein Paar – seit 23 Jahren ein verheiratetes. Heute kann ich sagen, es war die richtige Entscheidung ❤️.

  1. Ab 2000 : Eine harte Prüfung – Verlusterfahrungen im engen Umfeld
Maria hat den Weg in unseren Garten gefunden, spendet Trost & gibt uns Kraft

So viele wichtige Menschen unseres nahen Umfeldes sind verstorben. Erst sehr gute Freunde und enge Nachbarn und danach vier ganz nahe Angehörige meines Mannes. Wir hatten eine sehr lange Zeit des Trauerns – und kamen einfach nicht mehr heraus aus den trauernden Gedanken und den damit verbundenen Gefühlen. Denn immer wenn wir dachten, wir können wieder langsam nach vorne schauen, ereilte uns die nächste Nachricht. Es war eine sehr schwere und traurige Phase unseres Lebens.

Meine Wertvorstellungen sind geprägt vom christlichen Glauben. Unsere Marienstatue hält mir die Stärke dieser Frau täglich vor Augen und vor allem strahlt sie ihre große Liebe aus. Sie hilft mir dabei, mit dem Verlust unserer Lieben klarzukommen und bestärkt mich in meinem Glauben. Sie sendet Hoffnung aus und das gibt mir Zuversicht. Dort ist jetzt auch der Ort für mich, um Kraft zu tanken und um mit meinen Lieben ins Gespräch zu kommen, wenn mir danach ist.

  1. 2005 : Es hatte mich in ein Hospiz verschlagen
Der Lebensgarten der Hospizinitiative Kiel
bietet seinen Besucher*innen Ruhe und Besinnung

Um mit dem Verlust unserer lieben Angehörigen und unserer Freunde besser klar zu kommen, nahm ich zunächst an einem Hospizkurs teil und bildete mich danach zur Palliative Care-Fachkraft weiter. In einem Hospiz arbeitete ich in Abständen ehrenamtlich neben meiner Arbeit als stellvertretende Pflegedienstleiterin. Diese ganz besondere Aufgabe hat mich sehr erfüllt und mir selber geholfen, mit unserer Endlichkeit und mit dem Tod unserer Angehörigen besser umzugehen. Auch habe ich anschließend meine Wünsche zu meiner eigenen Trauerfeier formulieren können und die Betreuungs- und Patientenverfügung für mich erstellt : damit meine Angehörigen sich in meinem eigenen Todesfall keine Gedanken machen und raten müssen, wie ich ggf. selber entschieden hätte, wenn ich dazu noch in der Lage wäre. Diese Gewissheit erleichtert mich sehr. https://www.hospiz-initiative-kiel.de/wer-wir-sind/haus-der-begegnung/ https://www.tabea.de/angebotsseiten/palliativecare-hamburg/ https://www.dfa-hamburg.de/LS/-607683341/INF

  1. 2007 : Glückliche Oma
Mein kleiner Sonnenschein ist da – Hurra 🌞

Kann es noch eine Steigerung zu dem Glücksgefühl der Geburt eigener Kinder geben ? JAAAA 😍🌞🍀. Das große Glücksgefühl eines Enkelkindes, des ersten Enkelkindes. Das durfte ich erfahren – wir konnten es voll auskosten und können es immer noch genießen. In den ersten fünf Lebensjahren unseres ersten Enkelkindes durfte er jedes Wochenende zu uns kommen, unser geliebter Finn. Wir holten ihn jeden Freitag aus Hamburg ab und brachten ihn am Sonntag wieder nach Hause. Manchmal kam unsere Tochter auch mit zu uns. Inzwischen hat Finn sich schon als großer 15-jähriger Jugendlicher entpuppt und kommt uns immer noch gerne besuchen. SO EIN GROßES GLÜCK ❤️.

  1. 2008 : Körpersignale
Mein Motivationsbild (2020) Instagram : @sketch.regine #coraleeconny

Mit steigendem Alter müssen wir uns – mit unterschiedlichem Ausprägungsgrad – nach und nach von einigen Fähigkeiten verabschieden 😁. So ging es dann auch bei mir irgendwann los. Durch plötzliche Verschlimmerung einer chronischen Erkrankung konnte ich u.a. mit einem Mal kaum noch gehen und es traten starke Dauerschmerzen in mehreren Körperregionen auf. Meine Füße passten auf einmal nicht mehr in Schuhe aus dem Fachhandel. Daher ging eine kleine Odyssee los, denn ich wollte doch weiter arbeiten. Da ich eine überwiegend sitzende Tätigkeit hatte, musste ich unbedingt wieder mehr Bewegung in meinen Alltag einbauen. Auch wenn dafür vermeintlich „keine Zeit blieb“, weil ich in der Freizeit aus fachlichen Gründen ebenfalls häufig am PC arbeitete. Inzwischen habe ich mir ein Motivations- und Erinnerungsbild gezeichnet, um mir mehrfach täglich kleine Bewegungseinheiten zu gönnen.

  1. 2010 : Etwas ganz Neues wagen

Mit knapp 52 Jahren entschloss ich mich dazu, dem Pflegebereich den Rücken zu kehren. Der Grund war, dass ich nicht mehr in den Spiegel sehen konnte. Es lag an den bestehenden Rahmenbedingungen. Mein eigentliches Berufsziel hatte ich mit meiner Position erreicht und nun das ! Da ich zu diesem Zeitpunkt u.a. auch über eine 16-jährige Erfahrung im Qualitätsmanagement verfügte, bewarb ich mich ganz mutig initiativ bei einem Träger der Eingliederungshilfe für die Position der dortigen Stabsstelle als Qualitätsmanagerin. Was soll ich sagen? Ich wurde eingestellt, befristet für 2 Jahre – und gab meine unbefristete Stelle dafür auf, mit über 50 Jahren. Für mich war es ein ganz neuer Fachbereich mit vielen, mir damals noch unbekannten Vorgaben, in den ich mich schnell eingearbeitet habe. Den Stellenwechsel habe ich nie bereut, er war die beste Entscheidung meines Lebens. Vor Ablauf der 2 Jahre erhielt ich bereits einen unbefristeten Vertrag. http://www.glueckstaedter-werkstaetten.de/de/startseite/

  1. 2014 : Wandlung und Veränderung
Äußere Wandlung (das Bild zeigt mich 1982 beim Kölner Karneval)

In diesem Fall geht es allerdings nicht um meine äußere, sondern innere Wandlung. Um mich auf meinen nächsten Lebensabschnitt vorzubereiten, überlegte ich über einen längeren Zeitraum, welchen Themen ich mich weiterhin widmen möchte. Denn eigentlich ließ mich mein ursprünglicher Wunsch nicht los, als Diakonin arbeiten zu wollen. Ich studierte die Studien- und Weiterbildungsangebote sämtlicher Anbieter. Denn ich suchte eine Möglichkeit, eine letzte und vor allem eine PASSENDE Weiterbildung/Studium zu absolvieren, die meinem ursprünglichen Vorhaben am ehesten entspricht. Es sollte eine realistische Möglichkeit sein, bezogen auf die Finanzierung und auf den dafür benötigten Zeitaufwand. So kristallisierten sich innerhalb kurzer Zeit – alternativ zu dem Beruf der Diakonin – die Themen Glück, Positive Psychologie, Gesundheitsförderung und Resilienz heraus und eine intensive Auseinandersetzung begann. DAS IST ES, was ich künftig in irgendeiner Weise mit meinen Wertvorstellungen vereinen wollte. Meine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse beziehe ich in diese wichtigen Themenbereiche stark mit ein.

  1. 2017 : Ich mache das Leben mit Freude etwas bunter
Mutmachbild – Instagram : @sketch.regine

Nach der Teilnahme an einem FlipChart-Kurs stieß ich zufällig auf Sketchnotes (visuelle Notizen) und ein tägliches Zeichnen-Üben begann. Denn ich wollte meine Präsentationen für die Konferenzen aufpeppen und das teilweise trockene Thema durch den Einsatz von Sketchnotes auflockern. Dadurch gelingt das Verstehen komplexer Zusammenhänge leichter – und macht zudem auch noch Spaß. 2020 wurde ich dann Mitglied der Funny Sketchnotes World (Zeichenclub von Simone Abelmann) https://www.simoneabelmann.com/ – und ich zeichne jeden Tag. Illustrationen setze ich in meinen Trainings ein, um die Erkundung fröhlicher, spannender und persönlicher zu gestalten. Außerdem ist eine Lehreinheit „Sketchnotes“ integriert, die als Baustein dazu gebucht werden kann. Jede Teilnehmerin kann ihre individuellen Ziele als Motivationsbild visualisieren und die neuen Lerninhalte prägen sich damit auch schneller ein.

  1. 2019 : Schon wieder Weiterbildungen – hört das denn nie auf ?
Hier : Pause in Danzig

Auf der Arbeit wurde ich vom Träger in mehreren aufeinander folgenden Blöcken zur „Betrieblichen Gesundheitsförderin“ geschult, um dieses Thema im Rahmen der Prävention mit weiteren Kolleg“innen unserer Einrichtung als Ansprechpartnerin zu integrieren. Privat absovierte ich zunächst den Lehrgang zur „Resilienztrainerin“ und nahm an „NLP“-Seminaren und am Seminarblock „Kommunikation und Coaching“ teil. Anschließend folgten die Weiterbildungen zur „Betrieblichen Resilienztrainerin“ und zum „Krisenmanagement“. So kam ich meinem Ziel immer näher. (Resilienz : psychische Widerstandsfähigkeit, „Stehauf-Frau“ nach Herausforderungen/Krisen ; NLP : Neurolinguistisches Programmieren)

https://www.ahab-akademie.de/ https://sandrareithmayr.de/ https://www.inntal-institut.de/termine https://www.dgpp-online.de/dr-judith-mangelsdorf https://www.dgpp-online.de/ https://lebe-nlp.com/ https://lebe-nlp.com/ueber-marcel/

  1. Seit 2020 : Was hat die Corona-Pandemie aus meinem Plan gemacht?
CORONAKRISE – Stärke Deine psychische Widerstandskraft

Seit Beginn der ersten Maßnahmen, um das Coronavirus einzudämmen, hatte sich alles verändert. Auf der Arbeit setzten auch wir sämtliche Schutzmaßnahmen um und vermieden, soweit möglich, die Kontaktaufnahmen. Besprechungen wurden überwiegend online oder per Telefonkonferenz abgehalten. Dadurch fanden viele meiner Aufgaben in veränderter Form statt. Besprechungen wurden teilweise durch Emails ersetzt. Kontakte wurden auf ein Minimum begrenzt und so zur Ausnahme. Betriebliches Gesundheitsmanagement ?!? – wurde vorerst ausgesetzt bzw. auf das Coronavirus und die damit verbundene Organisation begrenzt. So sah also mein letztes Arbeitsjahr aus. Meine geplante Verabschiedung vor dem Renteneintritt fiel aufgrund neuer Coronavorgaben kurzfristig ins Wasser. Es gab ein kleines Abschiedsessen, organisiert von einer Handvoll Kolleg*innen aus meinem nahen Arbeitsumfeld (vielen Dank ❤️). Eine weitere Überraschung wurde mir auf der Terrasse von lieben Kolleg*innen präsentiert, die alles mitbrachten (Stehparty mit Käffchen, Häppchen und Abschiedsgeschenken), einfach rührend. Bei meinem Chef hatte ich ebenfalls ein kurzes Abschiedstreffen unter vier Augen und bekam ein Geschenk überreicht. Ich freute mich sehr über die vielen Gaben und war traurig, dass ich mich nicht persönlich von allen verabschieden konnte. Ursprünglich war 2020 mein Resilienztrainingsangebot für Kolleg*innen geplant, welches als Probelauf für den Start in die Selbstständigkeit dienen sollte. Dieses Angebot wurde auch durch die Pandemie blockiert. Vorbereitend für die geplante Selbstständigkeit nahm ich u.a. an einem Achtsamkeitstraining (MBSR-Basis-Präsenzkurs) sowie an Online-Aufbauseminaren zum Thema „Glück“ teil. Mein eigenes Wohlbefinden profitierte sehr davon. http://www.mbsr-itzehoe.de/ https://glueckssaat.com/das-ist-mein-glueck-zu-meiner-person/

  1. 2021 : Rentenbeginn – wie war der Start ?
üben – üben – üben 😁 – Instagram : @sketch.regine

Statt meinen Rentenbeginn, wie vorgesehen, mit meinem Präsenz-Trainingsangebot zu starten, musste durch aktuelle Corona-Auflagen nun ein Plan B her. Ich nahm zunächst an dem Online-Angebot Fastenzeit mal anders 2021 mit Simone Abelmann und Kerstin Wemheuer teil. Wow – was für eine Energie durch Webinare, Meditationen, tägliche Dankbarkeits-Impulse, Visualisierungen, durch die großartige Community. Es war eine sehr intensive und spannende Zeit. Wir trainierten auch Aspekte der Selbstfürsorge, um neue Gewohnheiten in unserem Alltag zu etablieren. https://www.simoneabelmann.com/fastenzeit-mal-anders-2/ https://www.simoneabelmann.com/ https://www.wemheuer.de/

Endlich habe ich mir einmal wieder Zeit für meine persönliche Entwicklung genommen. Bis 2014 nutzte ich Bildung lediglich für berufliche Zwecke. In diesem Fall kann ich Privates und Berufliches verbinden. Durch die intensive Auseinandersetzung sind mir viele Zusammenhänge meiner eigenen Biographie klarer geworden.

Tägliches Zeichnen gehörte ebenso zu meinem neuen Arbeitsalltag wie das Texten, die Teilnahme an Online-Trainings und die Mitwirkung an neuen Projekten. Die Wissenschaft des gelingenden Lebens – Meine Weiterbildung zur „Anwenderin der Positiven Psychologie (Level 1 DACH-PP)“ unter der Leitung von Jens Schreyer, die mehrfach durch die Pandemie verschoben wurde, schloss ich erfolgreich ab. https://www.inntal-institut.de/pp/anwender-positive-psychologie https://schreyer-coaching.de/

Meine gesundheitliche Situation war durch vorhandene körperliche Einschränkungen geprägt. Der verordnete Rehasport hat mir in dieser Zeit insgesamt geholfen, meinen Bewegungsradius leicht zu verbessern.

  1. 2022 : Heute
Meinem Traum ein Stückchen näher gekommen – Instagram : @sketch.regine

Meine eigene Gesundheit darf bei all den Vorbereitungen der Selbstständigkeit nicht zu kurz kommen. Inzwischen nutze ich das Gerätetraining in einem Fitnesscenter. Allerdings fehlt mir der zusätzliche Rehasport sehr, da ich noch nicht wieder soweit bin, an den regulären Kursen teilzunehmen. Mein Bewegungsradius hat sich durch die Beendigung des Rehasports inzwischen wieder deutlich verschlechtert. Daher sind meine Trainingsziele neben dem Muskelaufbau, die Stärkung des Gleichgewichtes, die Steigerung der Fitness, die Kräftigung der Rücken- und Bauchmuskulatur, die Herzstärkung sowie die Erhöhung der Gelenkstabilität und die Erweiterung der Gehstrecke. https://www.ch-fitness.de/ Diese Ziele lassen sich allerdings nur durch zusätzlichen Rehasport erreichen, ich hoffe daher auf eine Bewilligung meiner Krankenkasse. Das Training und weitere Gesundheitstermine haben eine hohe Priorität. Auf den Tag, an dem ich wieder Präsenz-Trainings anbieten kann, freue ich mich besonders.

In diesem Jahr nahm ich erneut an dem Online-Angebot „Fastenzeit mal anders 2022“ mit Simone Abelmann und Kerstin Wemheuer teil. https://www.simoneabelmann.com/fastenzeit-mal-anders-webinar/

An der aktuellen Weiterbildung zur „Anwender*in der Positiven Psychologie (Level 1 DACH-PP) “ wirke ich als Assistentin des Lehrtrainers Jens Schreyer mit. In Kürze beginnt bereits der Abschlussblock. Meine persönlichen Erfolge der „Fastenzeit mal anders“ werde ich in der diesbezüglichen Abschlussarbeit in meinem Portfolio näher beleuchten. https://www.inntal-institut.de/pp/anwender-positive-psychologie https://schreyer-coaching.de/

Meinen Traum habe ich auf dem Bild visualisiert : Ich habe eine Webseite eröffnet, um diese im nächsten Schritt einzurichten, um meine Kursangebote online sichtbar zu machen und um einzelne Inhalte näher zu beschreiben. Bis ich wieder Präsenzunterrichte anbiete, arbeite ich an Illustrationen, um Menschen zu erfreuen. Außerdem zeichne ich Trainingsinhalte für meine Kurse. Aktuell habe ich neben vielen weiteren Zeichner*innen, ehrenamtlich einzelne Seiten für das „Bildwörterbuch Deutsch / Ukrainisch“ illustriert. Das Bildwörterbuch wächst bei dem Projekt „Zeichner bauen Brücken“ nach und nach weiter. https://bettinaschoebitz.de/extras/zeichner-bauen-bruecken-bildwoerterbuch/.

Ein weiteres Projekt ist die Mitwirkung als Autorin an der Erstellung eines entstehenden Trauerkartensets „Zurück zu dir – zurück ins Licht“ mit einem unterstützenden Begleitheft. Die Produktion der Erstauflage wird derzeit vorbereitet. (Projekt-Idee, Organisation und Layout : Katharina Hinterhölzl) https://onlinebusinessmagazin.com/katharinahinterhoelzl/ Weitere Mit-Autor*innen sind Matthias Weh, Edith Sulzbacher-Lindtner und Steffi Braun.

Ich bin selber in Vorfreude und schon sehr gespannt darauf, wie es weitergeht.

Regine Schmitz – 1. Blogartikel, 05.06.2022

„Hinfallen, Aufstehen, Krone richten und Weitergehen.“

Lebensweisheit – Zitat für Neuanfänge

Dieses Zitat nutze ich bisweilen nach einer Krise, um meine Hoffnung und meine Zuversicht zu stärken. So kann ich meinen Weg gestärkt und zuversichtlich weiter gehen, unter Umständen mit einer Neuausrichtung.

Denn ich habe – rückblickend – mehrfach erfahren dürfen, dass ich selbst wirksam meine Zukunft nach eigenen Vorstellungen gestalten kann.

Diese Erkenntnis möchte ich dir gerne mit auf deinen Weg geben, damit du den Weg zu deinem gelingenden Leben starten bzw. weitergehen kannst. Denn auch du hast es in deiner Hand und kannst steuern, wie dein Leben verlaufen soll – ob du die optimistische oder die pessimistische Richtung vorgeben möchtest.

Ich möchte dich dazu ermutigen, an dich selber und an deine Wirkung zu glauben : Du kannst alles erreichen, was du dir wünschst ❤️.

Ich freue mich sehr darauf, dir meine Angebote für dein Wohlgefühl und für dein gelingendes Leben vorbereiten zu können. Bis dahin wird es von mir in Abständen Postings auf Instagram und neue Blogartikel geben. Dort kannst du nach und nach mehr darüber erfahren.

Herzliche Grüße,

Regine Schmitz

Trainerin für Resilienzförderung & Persönlichkeitsentwicklung • Illustratorin •  Anwenderin der Positiven Psychologie (Level 1 DACH-PP) • Krankenschwester • Palliative Care-Fachkraft • Sterbebegleiterin

Instagram : @resilienz.schmitz_regine • @sketch.regine                   

Web : http://www.resilienzregineschmitz.com

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